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Webdesign · Industrie

Webdesign für Industrie

Ein technischer Einkäufer sucht keine Imagebroschüre, sondern Werkstoffe, Toleranzen, Verfahren, Losgrößen und Normen. Findet er sie nicht in wenigen Klicks, ist er auf der nächsten Seite. Industriewebsites scheitern fast immer an dieser Stelle – nicht am Design.

Referenzen ansehen

Datenblätter statt Werbetexte

Für jedes Verfahren eine Seite mit den Angaben, nach denen tatsächlich gesucht wird: Werkstoffe, Abmessungen, Toleranzen, Stückzahlen, Bearbeitungsschritte. Tabellen als echtes HTML, nicht als Bild – sonst sind sie für Suchmaschinen und Screenreader unsichtbar.

Anfragen technisch vorqualifizieren

Ein Anfrageformular, das Zeichnung, Werkstoff, Stückzahl und Termin abfragt, spart im Vertrieb mehrere Rückfragen pro Anfrage. Wichtig ist die sichere Übertragung: Konstruktionsdaten gehören nicht als Anhang durch ein offenes Formular.

Englische Fassung, die trägt

Im Exportgeschäft entscheidet die englische Seite über internationale Anfragen. Getrennt gepflegt, technisch korrekt übersetzt, mit denselben Datenangaben – keine maschinelle Übersetzung, die Fachbegriffe verfälscht und Vertrauen kostet.

Technische Auffindbarkeit entscheidet über Anfragen

Die typische Industriewebsite beschreibt Kompetenzen in allgemeinen Formulierungen: innovative Lösungen, höchste Präzision, langjährige Erfahrung. Für einen Einkäufer, der ein Bauteil aus einem bestimmten Werkstoff in einer bestimmten Stückzahl braucht, ist das unbrauchbar – und für Google ebenso, weshalb solche Seiten bei technischen Suchanfragen nicht auftauchen. Was funktioniert, ist das Gegenteil: konkrete Verfahren, bearbeitbare Werkstoffe, Maschinenpark mit Arbeitsraumangaben, erreichbare Toleranzen, Losgrößen von bis, erfüllte Normen und Zertifizierungen, Branchen mit Referenzbezug. Diese Angaben machen dich für Spezialsuchen findbar, bei denen kaum Wettbewerb besteht – und sie ersparen beiden Seiten Anfragen, die ohnehin nicht passen.

Häufige Fragen zu Webdesign für Industrie

Wir fertigen kundenspezifisch. Was sollen wir dann auf die Website schreiben?

Genau die Rahmenbedingungen: Verfahren, Werkstoffe, Größen- und Stückzahlbereiche, Toleranzen, Zertifizierungen. Kundenspezifisch heißt nicht beliebig – dein Maschinenpark setzt Grenzen, und die zu benennen zieht passende Anfragen an.

Sollen wir CAD-Daten oder Zeichnungen öffentlich bereitstellen?

Standardteile und Kataloginformationen ja, weil sie Anfragen erzeugen. Kundenspezifische Konstruktionen nein. Für den Datenaustausch mit Kunden richten wir einen geschützten Bereich ein statt öffentlicher Downloads.

Lohnt sich das, wenn wir über Messen und Bestandskunden verkaufen?

Als Ergänzung deutlich. Messekontakte prüfen dich hinterher online, und neue Ansprechpartner bei Bestandskunden recherchieren, bevor sie anfragen. Eine schwache Website kostet dich an dieser Stelle Aufträge, ohne dass es auffällt.

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